Pressespiegel



Aus Pressemeldungen
(Badische Zeitung, Schwarzwälder Bote, Südkurier, Lahrer Zeitung, Offenburger Tageblatt, Jazzpodium, Neue Luzerner Zeitung u. a.)


".....Er lebt in der Ortenau, ist allerdings in ganz Europa eine ganz große Nummer in Sachen Jazz: Zipflo Reinhardt. Anstatt als Trio startete Reinhardt seinen Gig im Gewölbekeller des Weinguts Freiherr von Neveu als Quartett. „Ich bin als Schlagzeuger quasi das Plus im Trio“, bemerkte Drummer Yves. Es erklang perfekt wiedergegebener Lounge-Jazz. Innerhalb weniger Takte waren die mehr als 60 Zuhörer im Gewölbekeller voll auf der Jazz-Linie. "
(Offenburger Tageblatt zur Kulturveranstaltung Durbacher Nachlese)

"....An ein Café in Paris gegen Mitternacht mit wenigen Gästen und einem Trio, das abseits Jazz spielte, habe Laubis, wie der Impresario des Festivals verriet, beim Kennenlernen des Zipflo Reinhardt Trios gedacht. Der Offenburger Jazzviolinist ist ein Nachfahre des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt und entlockt seiner Geige Musikalische Bilder, die tatsächlich nach Paris in leere Baars entführen, in denen sich Nachtschwärmer mit sehnsuchtsvollen Blicken verlieren. Sein Ensemble mit Yves Gissy am Schlagzeug, Jean-Luc Miotti am Kontrabass und Maiki Adel an der Gitarre war als Trio angekündigt und kam als Quartett. Der weiche Klang des hinzugekommenen Jazzbesens des Schlagzeugers unterstützte die von der Band verströmte Melancholie. "
(Badische Zeitung zur gleichen Veranstaltung w. o. )


"Volles Haus beim Jazz im Stiftsschaffneikeller. Die neue Saison startet der Lahrer Kulturkreis hochkarätig besetzt mit Zipflo Reinhardt und Band. Eine große Fangemeinde zieht der fast 70-jährige Jazzgeiger an, der - über Umwege - mit dem legendären Gitarristen Django Reinhardt verwandt ist.
Zuweilen - zum Beispiel beim Klassiker Polka Dots and Moonbeams - zupft Zipflo (der eigentlich auf den Vornamen Josef getauft ist) auch die Saiten, doch generell ist sein Sound geprägt von weichem, zuweilen elegischem Streichersound. Nicht energetischer Gypsy-Swing, sondern Fusion-Jazz mit großen Melodienbögen sind Reinhardts Metier. Fast gleichberechtigt agiert auf der Bühne Andy Herrmann an E-Pinao und Flügel.... Mit Summertime als Zugabe verabschieden sich Reinhardt und Band nach zwei Stunden Konzert von einem begeisterten Publikum. "
(Badische Zeitung zum Konzert im Stiftsschaffneikeller Lahr)

"

"….Die Band bot erstklassigen Fusion-Jazz. Tönende Selbstdarstellung ist seine Sache nicht. Zipflo Reinhardt ist kein Mann der großen Worte. Wenn der Virtuose etwas vermitteln will, greift er lieber zu seiner Violine und lässt sie Geschichten erzählen. Zipflos melancholische Soli erklangen am Samstag wieder auf der Seebühne im Rosengarten.
Mit scheinbarer Leichtigkeit lassen Zipflo und Band die ersten Takte von »Bossa Isis« swingen – weich und geschmeidig. Der Geiger-Star presst selbstversunken die Lippen, lässt seinen Blick umherwandern; Das Programm beinhaltet eingängige Standards sowie Eigenkompositionen, die vom Quartett reichlich ausgekostet werden. Dieser Abend zeigt wieder einmal, dass Zipflo Reinhardt ein Ausnahmekönner ist, eine ganz eigene, anspruchsvolle Tonalität und Handschrift entwickelt hat. Der Nachfahre des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt erklimmt damit eine neue Stufe der Fusion-Jazz-Skala – eine, die allemal über den herkömmlichen Gipsy-Sound hinausgeht.
Mit subtilen Dissonanzen, geworfenen Strichen, Pizzicato-Tönen und Doppelgriffpassagen setzt der Top-Jazzgeiger mit seinem elektrisch verstärkten Instrument immer wieder wunderbare Akzente und Kontrapunkte. German Klaiber wechselt zwischen E-Bass und Kontrabass hin und her und bildet mit dem Schlagzeug das Fundament, das nicht nur trägt, sondern sich um die Melodien schmiegt. Andy Herrmann sorgt am E-Piano für brillante Abwechslung, gelegentlich garniert mit schmückendem Sound-Teppich.
Nach anderthalb Stunden kommen die Jazzträumereien von Zipflo Reinhardt und Band mit der Eigenkomposition »Mystery of the Milky Way« zu einem Höhepunkt, der das Ende ankündigt. Cool-jazzig machen sich die Musiker auf den Weg zu den Sternen, um ein Geheimnis zu lüften – eine Reise, die mit wirbelnden Klangkaskaden zunehmend an Fahrt gewinnt und mit einer Beifalls-Explosion des Publikums endet. "
(Mittelbadische Presse zum Kultursommer Kehl)


(„…Zipflo Reinhardts Musik packte die Zuhörer vom ersten Takt an, ließ sofort aufhorchen, auch den, der Reinhardt schon mehrfach erlebt hat. Da ist zum einen diese bestechende Eleganz seines Violinspiels, diese Geschmeidigkeit, mit der er seine Linien hinzaubert… die Linien über den Takt hinaus verlängert. Treibt das Thema in Synkopen immer weiter in die Höhe, um Sechzehntelgirlanden zu schweifenden Serpentinen über- und durcheinander zu legen, wobei er immer wieder kurze Glissandi einstreut, gleitenden, schleifende Töne. Dann ein leicht in die Länge gezogener Anstrich, der wie eine kleine Explosion Klangkaskaden freisetzt. Reinhardt jagt seine Finger das Griffbrett rauf und wieder runter, lässt das flirrende Perlen mit einem weichen Violinseufzer sich verströmen. Das alles geschieht ohne spürbaren Kraftaufwand…“
(Konzert „Tapas-Bar“ Offenburg)


„Zell a. H. Was für Namen, was für ein Auftakt für Zell-Kultur. Mit Zipflo Reinhardt, Großmeister der Jazz-Geige… Von Jazz-Kennern oft als lebende Legende gefeiert, gibt sich Zipflo Reinhardt eher bescheiden: keine Spur von Stargehabe, eher charmant… Es zeigt, dass hier einer steht, der nichts beweisen muss, dem es einzig und allein um die Musik geht… Zipflos Geige…entfaltet in subtilen Bögen und Schwingungen ein schillerndes Klangbild, das vom satten Fundament aus Bass und Schlagzeug getragen wird. Selbst bei schnellen Läufen oder beim Tremolo fällt der sanft-singende Ton der Geige auf, wie man ihn im Jazz selten hört… Der Meister spielt seine Musik nicht nur; er lebt sie – mit oft geschlossenen Augen in den Klang vertieft, eine Einheit mit dem Instrument, den Bogen mal zärtlich, mal wild über die Saiten streichend…“
(Konzert bei „Zell-Kultur“ in Zell a.H.)


„Vom großen Django gänzlich emanzipiert… Wenn Zipflo Reinhardt, Geiger, Jazzer, direkter Nachfahre von Django Reinhardt und gebürtiger Friedrichshafener, die Bühne betritt, dann springt er in seine Parallelwelt. Irgendwo zwischen Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. …nimmt er wie ein Telepath die musikalischen Spuren auf. Die Schwingungen, die sich im Raum befinden… Bei seinen unaufgeregten, geschmeidigen Soli spielt er mit den Klangfarben der Harmonien und seiner Geige…besitzt diesen wunderbaren natürlichen Zugang zur Melodie. Jeder Lauf, jeder Ton beantwortet unmissverständlich die Fragen nach Auflösung oder Spannung, die von den Harmonien der größtenteils selbst komponierten Songs gestellt werden…
Melodien, die sich Reinhardt aus den Tiefen des Raumes auf seine Geige telepathisiert… Töne von ganz weit draußen… „
(Konzert im „Capiteau“ in Friedrichshafen)


„Beim Konzert im KiK sind einfach Könner am Werk/Fusion-Jazz auf modern getrimmt.
…im Mittelpunkt Zipflo Reinhardt mit seiner Geige: Durch die elektrische Verstärkung erhielt sie eine synthetisch-sphärisch anmutende Klangfarbe, in der Modulation mal einem Saxophon, mal einer Posaune ähnelnd.
(Konzert im „KiK“ - Offenburger Kulturforum)


„…ungemein dicht und spannend sind die Arrangements (Reinhardts)…entsteht ein energiegeladener, straffer Fusion-Sound, der mit knackigen statt ausufernden Improvisationen glänzt … Dazu hat Reinhardt den Ausnahmegitarristen Sylvain Luc geladen. Mit atemberaubenden Läufen…, der dann auch Zipflo Raum für einen rasanten Saitenritt im Stile eines Teufelsgeigers lässt…“
(zum Freiburger Zelt Musik Festival)


„…Der badische Jazz-Paganini…Wirklich souverän…mit einer Fülle großflächig kühner Improvisationseinfälle, mal mit schneidend scharfen, mal mit geschmeidig weichen Tönen, ein unablässig Agierender, Treibender, dessen elektrisch verstärkte Geige zum Emotionskraftwerk wird.“
(Konzert im Jazzhaus Freiburg)



„Neue Stilrichtung Rockjazz… Auch Zipflo Reinhardt gehört zu der großen Musikerfamilie der Reinhardts. Sein Quintett gilt neben La Romanderie und dem Hot Club the Zigan als die z. Zt bekannteste Zigeuner-Jazzgruppe. Zipflo Reinhardt wurde von der Stuttgarter Zeitung (18.5.77) als kommender, neuer Jean-Luc Ponty bezeichnet…Seine neueste Stilrichtung ist der Rockjazz… Zipflo Reinhardt spielte am 12. August im Jazzkeller Krefeld in folgender Besetzung (sh. linke Spalte). Zipflo Reinhardts Spiel war geprägt durchUrsprüngliche Musikalität, überzeugende Improvisationsfähigkeit, intensive Tongebung, Expressivität und spannungsreiche Phrasierung. Die technische
Gestaltung zeugte von virtuosem Können. Chromatische Verarbeitungen, motivische Steigerungen, Doppelgriffe, glissando-Verschleifungen….
(„Jazzpodium“)


„…Von der Zigeunerfolklore zum besten Jazz-Geiger. Zipflo Reinhardt ist zweifellos einer der bemerkenswertesten Jazzgeiger der Zeit…“
(Konzert Jazzkeller Krefeld)


„…Reinhardt mit Namen Zipflo: „Opas Swing ist gut und recht, aber nicht für mich“…hängte seine Geige mit 14 Jahren an den Nagel und betätigte sich in lokalen Popgruppen als Gitarrist. Als er eines
Tages Stéphan Grapelly auf einer Schallplatte hörte, griff er wieder zur Violine... Er (Z.R.) verzichtete auf jegliches Vibrato, denn er wollte aggressiv und konzentriert spielen...Mit Virtuosität und Leichtigkeit holte er die vielfältigsten, aggressivsten Töne … Zipflo ist es wirklich gelungen, aus der traditionellen Zigeuner- und Swingmusik auszusteigen, und zwar mit Erfolg. Die sonst dem Oldtime Jazz huldigenden Zuhörer waren von Zipflo‘ s Crew ausnahmslos begeistert…Bobby Falta (e-g) und Kuno Schmid (e-p) kann man ohne weiteres zu den Stars zählen…boten solistische Facharbeit…“
(Konzert Jazzclub Luzern/CH)


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